Heimatbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Heimatbuch(e)s · Nominativ Plural: Heimatbücher
WorttrennungHei-mat-buch
WortzerlegungHeimatBuch
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Buch, das sich in einer Haltung der inneren Verbundenheit mit der Eigenart, Geschichte, Kultur usw. einer bestimmten (eng begrenzten) Region und ihrer Bewohner befasst
Beispiele:
Vor dem Ersten Weltkrieg war der Fasnachtsbetrieb vor allem in den Wirtshäusern noch beträchtlich, wie dem Heimatbuch Dübendorf 2011 zu entnehmen ist, das diesem Brauchtum ein Kapitel widmet. [Neue Zürcher Zeitung, 06.01.2012]
Da es sich bei den Objekten um Originale handelt sind die Ansichtskarten sehr gut geeignet, in […] Heimatbüchern oder Ortschroniken abgedruckt zu werden. [Kreis-Anzeiger, 11.05.2016, aufgerufen am 14.09.2018]
»Am Anfang war die Heimat« ist […] Heimatbuch, Vaterbuch, Geschichtsbuch in einem, was eigentlich gar nicht richtig zusammengeht. [Süddeutsche Zeitung, 20.04.2016]
Ebenso wie mit den Kriegsschilderungen verhält es sich in den Heimatbüchern mit der Darstellung des Nationalsozialismus, die in manchen Fällen gar bis zu dessen völliger Ausblendung reicht. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.11.2003]
Nicht magische Verklärung, wie im Titel fälschlicherweise mitschwingt, sondern ein sachlicher Philologenton dominiert dieses Heimatbuch über eine weltabgewandte, rückständige und auch vielfach mißverstandene Gegend. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.05.2002]
Merz’ »Geschichte der Stadt Aarau im Mittelalter« […] war als volkstümliches Heimatbuch »zu Handen der Ortsbürger« gedacht. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 338]
Zitationshilfe
„Heimatbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Heimatbuch>, abgerufen am 18.10.2019.

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