Heftchen

GrammatikSubstantiv
WorttrennungHeft-chen
WortzerlegungHeft1-chen
Wortbildung mit ›Heftchen‹ als Letztglied: ↗Romanheftchen · ↗Streichholzheftchen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
kleines, dünnes Heft
2.
(oft) abwertend dünne, nicht gebundene Druckschrift, die Comics, Kriminal- u. Groschenromane, Pornos o. Ä. zum Inhalt hat
3.
Block in Form eines Heftchens, der Fahrscheine, Briefmarken o. Ä. enthält

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einem kleinen, schwarzen Heftchen trage ich meine Kunden ein.
konkret, 1989
Mit den schnell zu produzierenden schmalen Heftchen hatte sich der Verleger auch auf die spontanen Ideen des Künstlers eingestellt.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.1995
Wahrscheinlich um seine Miene zu beruhigen nahm er wieder das Heftchen vor.
Kafka, Franz: Der Proceß, Frankfurt a. M.: Fischer 1993 [1925], S. 44
Zweitens schicken wir Ihnen unser kleines Heftchen, in dem wir auch Ihre ehrwürdige Figur malträtiert haben.
Tucholsky, Kurt: Ans Erich Blaich, 26.09.1913. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 15787
Die von der Zensur gestrichenen Partien sammelte man in kleinen, meist anonymen Heftchen.
Dietrich, E. L.: Talmud. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38952
Zitationshilfe
„Heftchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Heftchen>, abgerufen am 18.09.2019.

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