Hausorden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHaus-or-den (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch Orden, den ein Fürstenhaus verlieh
Beispiel:
da Kienzel ihn [einen Rehbock] dem Großherzog als Jagdbeute überlassen hatte, empfing er für diese loyale Handlung ... einen Hausorden [HartungWunderkinder15]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hohenzoller Löwe Treue königlich lippisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hausorden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dafür hatte ihn die letzte württembergische Königin, Wilhelmine-Charlotte, mit ihrem Hausorden ausgezeichnet.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2003
Der niederländische Außenminister Luns überreichte dem Kanzler das Großkreuz des Hausordens von Nassau-Oranien.
Die Zeit, 31.10.1969, Nr. 44
Die Ritter des Hausordens der Treue tragen den Orden Bertholds von Zähringen am Halse ohne den Stern.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 17719
Im linken Knopfloch ist das schwarz-weiße Schleifchen mit goldener Krone und Schwertern des Hausordens.
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 278
Mein Schrecken war nicht gering, als ich kurz darauf mit dem Komturkreuz des Ernestinischen Hausordens belohnt wurde.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 2001
Zitationshilfe
„Hausorden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hausorden>, abgerufen am 22.04.2019.

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