Hausmarke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHaus-mar-ke (computergeneriert)
WortzerlegungHausMarke
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich besonders bevorzugtes Genussmittel
Beispiel:
diese Zigarrensorte, dieser Wein ist meine Hausmarke!
2.
früher von einer (bäuerlichen) Familie zur Kenntlichmachung ihres Eigentums geführtes Zeichen
Beispiele:
Hausmarken sind gebietsweise heute noch im Gebrauch
die Hausmarke wird den Pferden und Kühen in die Haut eingebrannt

Thesaurus

Synonymgruppe
Eigenmarke · ↗Handelsmarke · Hausmarke
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Flasche

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hausmarke‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr zu empfehlen ist die vor Ort gerollte Hausmarke zu drei Dollar.
Bild, 11.08.2003
In den Stein sind drei verschiedene "Hausmarken" bremischer Handelshäuser eingehauen.
Der Tagesspiegel, 18.02.2000
Häufig sind Nachbildungen antiker Werke vertreten, nur einige tragen deutsche Hausmarken.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 443
Es gibt alte Zeichen, Hausmarken, Steinmetzzeichen, die so suggestiv wirken, daß wir unwillkürlich davon gefesselt werden und beginnen, uns ihren verborgenen Sinn erklären zu wollen.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 28
Die älteste Hausmarke stammt von 1342, seit dem 30 jährigen Krieg verschwinden die Marken.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 154
Zitationshilfe
„Hausmarke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hausmarke>, abgerufen am 24.04.2019.

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