Hausgeist, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHaus-geist (computergeneriert)
WortzerlegungHausGeist1
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
unirdisches Wesen, das nach abergläubischer Vorstellung zu einem Haus gehört
Beispiele:
die freundlichen oder erzürnten Hausgeister spielen in den Märchen eine große Rolle
die Hausbewohner bemühten sich, die Hausgeister nicht zu verärgern
2.
scherzhaft dienstbereiter Angestellter, Helfer in einem Hauswesen
Beispiel:
er, sie ist ein guter, treusorgender Hausgeist

Typische Verbindungen
computergeneriert

freundlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hausgeist‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Redaktion macht man ihn mit dem Hausgeist vertraut.
Süddeutsche Zeitung, 16.06.2003
Auch die Theater ohne eigenen Hausgeist riechen nicht nur alt, sie sind es tatsächlich.
Die Zeit, 06.12.1996, Nr. 50
Die fünfzehn guten Hausgeister haben alle Hände voll zu tun mit den Vorbereitungen.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 244
Sie gucken zwar grimmig, sind aber gute Hausgeister aus Bali.
Bild, 21.03.2001
Das harmlos, still vergnügte Wirken guter Hausgeister gleicht Oasen inmitten der Wüste allseitiger, immer steigender Unzufriedenheit.
Gleichen-Russwurm, Alexander von: Der gute Ton. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1932], S. 21509
Zitationshilfe
„Hausgeist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hausgeist>, abgerufen am 25.04.2019.

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