Hausfrieden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Hausfriede · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungHaus-frie-den ● Haus-frie-de
WortzerlegungHausFrieden
Wortbildung mit ›Hausfrieden‹ als Erstglied: ↗Hausfriedensbruch
eWDG, 1969

Bedeutung

gutes, friedliches Einvernehmen zwischen den Familienmitgliedern, Hausbewohnern
Beispiel:
den Hausfrieden wahren, stören, wiederherstellen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber um des Hausfriedens willen möchte ich dieses Argument "offiziell" gar nicht anführen.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2000
Streng sei man bedacht, den Hausfrieden aufrechtzuerhalten und vermeide unangenehme Zwischenfälle.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 6598
Die Durchführung als bewußter »Norm« lag dann offensichtlich im Interesse der Sicherung der Solidarität und des inneren Hausfriedens gegen Eifersuchtskämpfe.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 192
Das abfütternde Paar hat unter herzbrechenden Flüchen und den Hausfrieden störenden Zänkereien alle Einrichtungen getroffen, daß die Teilnehmer der Tafel zufrieden sein werden.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 19331
Dort wird zu Koran und Mohammed gebetet und gegriffen, um den Hausfrieden wieder einzurenken, hierzulande schwimmt man auf der braunen Welle.
Der Spiegel, 22.11.1993
Zitationshilfe
„Hausfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hausfrieden>, abgerufen am 21.04.2019.

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