Haarbeutel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungHaar-beu-tel (computergeneriert)
WortzerlegungHaarBeutel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(im 18. Jahrhundert gebräuchlicher) schwarzer, gummierter Taftbeutel, in den das lange Nackenhaar der weiß gepuderten Perücke des Mannes gesteckt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie trugen noch Haarbeutel und Schnallenschuhe wie vor alten Zeiten.
Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 104
Allerdings ist es auch nach diesem Freispruch keineswegs sicher, ob die Literatur künftig unfehlbar über die Moral im juristischen Haarbeutel triumphieren wird.
Die Zeit, 11.11.1960, Nr. 46
Die Haare trug die Armee einheitlich mit Haarbeutel und kurzem Zopf im Nacken.
Die Zeit, 24.10.1969, Nr. 43
Der unentwirrbare Sprachknäuel im Munde eines Hundertvokabelwesens erlaubt eben, wenn es um's Ganze geht, keine andere Mitteilungsart als die des Ausspeiens des vollständigen Haarbeutels.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 239
Zitationshilfe
„Haarbeutel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Haarbeutel>, abgerufen am 17.10.2019.

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