Hätschelkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungHät-schel-kind
WortzerlegunghätschelnKind
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend verwöhnte, bevorzugte Person
Beispiele:
er ist das Hätschelkind der Familie, seiner Mutter
er galt als das Hätschelkind der literarischen Salons

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nation einstig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hätschelkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies könnte ihm bei den betroffenen Unternehmenssäulen den Ruf einbringen, seine eigenen Hätschelkinder zu schützen.
Die Welt, 14.11.2002
Gewiss muss auch das DHM, ein Hätschelkind der Regierung Kohl, neuerdings mit Etatkürzungen zurechtkommen.
Der Tagesspiegel, 04.10.1999
Hätschelkinder in der Nestwärme treusorgender jüdischer Eltern, die sich die Beine für ihre Kinder ausreißen, fehlt es ihnen an nichts, sei es körperlich oder geistig.
konkret, 1990
Besonders schwer hatte es zunächst Weimar, das als Hätschelkind der SED-Kulturbonzen in Berlin galt und von vielen beneidet wurde.
Die Welt, 15.04.2004
Weil Merkel jahrelang Österreichs Fußball als "unterernährtes Hätschelkind der Nation" geschmäht hatte, haßten ihn Funktionäre, Trainer und Spieler.
Der Spiegel, 21.12.1981
Zitationshilfe
„Hätschelkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Hätschelkind>, abgerufen am 24.10.2019.

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