Guttat, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGut-tat
WortzerlegunggutTat
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben gute, edle Tat, Wohltat
Beispiele:
jmdm. eine Guttat erweisen
Guttaten empfangen
jmds. Guttaten nicht vergessen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wer wollte das wissen, vielleicht ging auch diese Schuld einmal gegen eine Guttat auf, die sie ihm erweisen konnte.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 403
Durch eine Guttat wollte er sich den Beistand des Himmels sichern.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 106
Bei all ihren Guttaten fehlte es nicht an Neidern und Verleumdern.
Die Zeit, 23.05.2011, Nr. 21
Und nun noch 75 M weniger, die ich gewiß nicht wiedersehe, es heißt immer, »Guttaten« trügen ihren Lohn in sich.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1936. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1936], S. 92
Zitationshilfe
„Guttat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Guttat>, abgerufen am 20.10.2019.

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