Gutgesinnte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Gutgesinnten · Nominativ Plural: Gutgesinnte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Gutgesinnten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Gutgesinnte.
WorttrennungGut-ge-sinn-te
Grundformgutgesinnt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd. von guter Gesinnung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Anhänger fordert Harand auf, sich in die "Front der Gutgesinnten für Dollfuß" einzureihen.
Die Zeit, 04.11.2013, Nr. 44
Unter den Augenzeugen sprechen die einen vom glücklichen Zufall und die Gutgesinnten von genialer Intuition.
Fleck, Ludwik: Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1935], S. 94
Nach der Kapitulation hatte ich mit allen Gutgesinnten gehofft, daß es in Deutschland keine Konzentrationslager mehr geben würde.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1950]
Auf die Ankündigung hin hatten einige von den Gutgesinnten heute nacht der Galerie Novodny die Fenster eingeschlagen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 25
Auf diese Art schützte man sich in Deutschland, auch die Redlichen, Gutgesinnten, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, die Heimat.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 320
Zitationshilfe
„Gutgesinnte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gutgesinnte>, abgerufen am 16.10.2019.

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