Grundmauer, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrund-mau-er (computergeneriert)
WortzerlegungGrundMauer
eWDG, 1969

Bedeutung

Fundament eines Bauwerkes
Beispiel:
von der Meierei steht zumindest noch die Grundmauer [BrechtKaukas. Kreidekreis1]
Singular selten
Beispiel:
das Haus, die Scheune, Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baracke Burg Fundament Gebäude Moschee Palast Rest Schloß Stadtschloss Synagoge Tempel Vorgängerbau Wohnhaus abbrennen abtragen antik brennen erbauen erhalten errichten erschüttern freigelegt freilegen mittelalterlich niederbrennen römisch schleifen verkohlt zerstören übrigbleiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grundmauer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die "Villa in den Rosen" brennt bis auf die Grundmauern nieder.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2002
Immer wieder bauten die Bewohner ihre Häuser auf den Grundmauern der alten Gebäude.
Der Tagesspiegel, 14.05.2001
Wohl aber hat man ihre Grundmauern in der Erde gefunden.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 19
Dort ist früher ein Turm gestanden, man sieht noch die Rundungen der Grundmauern.
Schwaiger, Brigitte: Wie kommt das Salz ins Meer?, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1982 [1977], S. 66
Einige Tage später mauerte Hoff neben einem anderen an der Grundmauer für eine Baracke.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 230
Zitationshilfe
„Grundmauer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Grundmauer>, abgerufen am 22.05.2019.

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