Groschenheft, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGro-schen-heft
WortzerlegungGroschenHeft1
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend Heft mit billigem, romanartigem Inhalt

Thesaurus

Synonymgruppe
Billigroman · Groschenheft · ↗Groschenroman · ↗Hintertreppenroman · ↗Kitschroman · Roman ohne Anspruch · ↗Trivialroman · billig produzierter Roman · seichter Roman  ●  ↗(läppisches / seichtes) Machwerk  abwertend · ↗Heftroman  Hauptform · ↗Schmonzette  abwertend, literarisch · ↗Seifenoper  fig. · Rührschinken  ugs., abwertend · ↗Schmachtfetzen  ugs., abwertend · ↗Schundroman  ugs., abwertend · Trivialschmöker  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Comic

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Groschenheft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Groschenhefte und Fortsetzungsromane sind die Vorfahren der Unterhaltungsserien im Fernsehen.
Die Welt, 12.07.2003
Auch der Inhalt der turbulenten Geschichte erinnerte an den Stil der Groschenhefte.
Die Zeit, 23.01.1998, Nr. 5
Energisch blättern ihre gepflegten Finger die Seiten der Groschenhefte um.
Der Tagesspiegel, 20.06.2002
Krimis deutscher Autoren gab es bis dahin meist nur im Groschenheft.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.1996
Heimlich hatte er die grellbunten Groschenhefte mit ihrer Räubermoral gelesen.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 339
Zitationshilfe
„Groschenheft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Groschenheft>, abgerufen am 17.07.2019.

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