Groschengrab

WorttrennungGro-schen-grab
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

scherzhaft
a)
etw. (ein Spielautomat, ein Parkometer o. Ä.), in das immer wieder ein kleiner Geldbetrag eingeworfen werden muss, um es kontinuierlich (be)nutzen zu können
b)
etw., was unrationell genutzt wird, wodurch Geld vergeudet wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei sind bei einer ganzheitlichen Betrachtung von FM zahlreiche "Groschengräber" zu knacken.
Die Welt, 24.12.1999
Dazu soll kurzerhand die Verordnung über die Aufstellung der Groschengräber verändert werden.
Die Zeit, 24.11.1997, Nr. 47
Dazu soll kurzerhand die Verordnung über die Aufstellung der Groschengräber verändert werden.
Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47
So genannte "Groschengräber" soll es jetzt auch bald an der Schönhauser Allee geben.
Bild, 16.08.1999
Für die Parkuhren in München zuständig, weiß man hier nichts von ewig defekten Groschengräbern an den besagten Stellen.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.1994
Zitationshilfe
„Groschengrab“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Groschengrab>, abgerufen am 18.07.2019.

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