Großstadtkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGroß-stadt-kind
WortzerlegungGroßstadtKind
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
in einer Großstadt aufwachsendes Kind
2.
jmd., der in einer Großstadt aufgewachsen und vom Leben in der Großstadt geprägt ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die dezentrale Organisation macht es den Großstadtkindern leicht, einen Kurs in ihrer Nähe zu besuchen.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.1997
Aber für Großstadtkinder ist es nicht immer leicht, ein bisschen Spaß zu haben.
Bild, 15.08.2001
Je älter die Kinder sind, desto geringer ist ihr Vertrauen in die Politik, auch sind Großstadtkinder und Kinder aus Alleinerziehenden-Haushalten skeptischer.
Die Welt, 18.11.2003
Als ich mit vierzehn Jahren von Berlin schied, stand mein tätiges und aufnehmendes Verhältnis zur Kunst weit unter dem eines heutigen, weit jüngeren Großstadtkindes.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 5160
Die Hitler-Jugend meldet, daß zur Zeit 50000 Großstadtkinder zur Erholung bei Bauern untergebracht sind.
o. A.: 1933. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 20861
Zitationshilfe
„Großstadtkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Großstadtkind>, abgerufen am 24.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
großstädtisch
Großstadtgewühl
Großstadtgetriebe
Großstädter
Großstadtdunst
Großstadtlärm
Großstadtleben
Großstadtlegende
Großstadtluft
Großstadtmensch