Großknecht, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGroß-knecht
WortzerlegunggroßKnecht
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet erster Knecht eines Bauernhofes, der eine Vertrauensstellung hat

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Großknecht antwortete ihm, er habe heute keine Lust, auf dem Felde zu wühlen.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Der verhaßte Großknecht (Thilo Prückner) wendet sich gegen die Siebtelbauern.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.1999
Oben am Tisch saß der Bauer, dann folgte die Bäuerin, der Großknecht, der zweite Knecht, die Großmagd und die andern Knechte, Mägde und Kinder.
Klabund: Bracke. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2325
Birgit Bieser als Magd Zilli glaubt man ihren Kummer und dann ihre Freude auf das zu erwartende Eheglück mit dem Großknecht Sepp.
Süddeutsche Zeitung, 22.12.2000
Zitationshilfe
„Großknecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Großknecht>, abgerufen am 21.10.2019.

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