Gravität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gravität · Nominativ Plural: Gravitäten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGra-vi-tät
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutung

spöttisch steife, feierliche Würde
Beispiele:
mit Gravität einherschreiten
Der in Gravität und Sorglichkeit gehüllte Eifer [Wasserm.Wahnschaffe2,227]

Thesaurus

Synonymgruppe
Dignität · ↗Distinktion · ↗Eleganz · ↗Erhabenheit · ↗Gefasstheit · ↗Grandezza · Gravität · ↗Haltung · ↗Stolz · ↗Vornehmheit · würdevolles Benehmen  ●  ↗Getragenheit  geh. · ↗Pathetik  geh. · ↗Weihe  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Streng muß es eben zugehen; auch die Reinigung des Tempels will mit der nötigen Gravität besorgt werden.
Die Zeit, 15.10.1993, Nr. 42
Edwards dagegen gilt zwar als integer, aber ihm fehlt es an Gravität.
Der Tagesspiegel, 05.10.2004
Der Wechsel der Generationen, der sich auch in der Politik niederschlägt, ist in Deutschland von anderer, nämlich größerer Gravität als andernorts.
Die Welt, 19.12.2000
Neben der dunklen Gravität des Alten nahm sich die klirrende Buntheit des Jungen noch leuchtender und geräuschvoller aus.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 41
Metzel, Bock und Rist tragen entschieden dazu bei, die übliche Gravität aufzuheben, ohne den Ernst aus den Augen zu verlieren.
Süddeutsche Zeitung, 17.09.2002
Zitationshilfe
„Gravität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gravität>, abgerufen am 23.02.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Gravisphäre
Gravis
Gravimetrie
Gravimeter
Gravierwerkzeug
Gravitation
Gravitationsdifferenziation
Gravitationsenergie
Gravitationsfeld
Gravitationsgesetz