Gottkönigtum

WorttrennungGott-kö-nig-tum (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Idee u. Institution eines sakralen Herrschertums (bei Naturvölkern, im Alten Orient, im Hellenismus u. in der römischen Kaiserzeit)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das »Gottkönigtum Caesars« 144 erhielt innerhalb dieser weiteren Sicht seine volle historische Legitimation.
Christ, Karl: Eduard Meyer. In: o. A. (Hg.), Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1972], S. 325
Immer wieder ist in der Forschung vermutet worden, Caligula habe ein Gottkönigtum nach hellenistischem Vorbild errichten wollen.
Die Zeit, 31.03.2003 (online)
Die älteste Form des Gottkönigtums in geschichtlicher Zeit ist das ältere Horuskönigtum der 4 ersten Dynastien.
Morrison, S. A.: Ägypten. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 454
S. nkult und Gottkönigtum sind in fast allen Kulturen vorstellungsmäßig miteinander verknüpft; der Herrscher leitete seine Abstammung von der S. her.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 38806
Zitationshilfe
„Gottkönigtum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gottkönigtum>, abgerufen am 26.03.2019.

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