Gotteskindschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGot-tes-kind-schaft
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet unmittelbare Verbindung mit Gott
Beispiel:
in der Annahme eines idealen ... Zustandes der Staat- und Gewaltlosigkeit, der unmittelbaren Gotteskindschaft, worin es weder Herrschaft noch Dienst gab [Th. MannZauberb.2,567]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es zielt im Kern immer auf das Gefühl der Gotteskindschaft.
Die Welt, 31.12.2004
Der Christ habe die Pflicht, seine gesamte Lebenshaltung aus seiner übernatürlichen Würde der Gotteskindschaft zu formen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]
Übrigens sollten wir auf den Davidstern stolz sein, er beweise unsere Verwandtschaft mit David, unsere Gotteskindschaft.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 162
Aber ihre stärkste Wurzel hat diese Einheit doch in der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, in dieser Gotteskindschaft aller.
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 159
Sie müßten darauf hingewiesen werden, daß die äußere Betätigung, Prozessionen, Sakramente und sogar das Meßopfer Mittel seien, um die Gotteskindschaft zu erleben 112.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19523
Zitationshilfe
„Gotteskindschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gotteskindschaft>, abgerufen am 24.03.2019.

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