Gottesebenbildlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Nebenform Gottebenbildlichkeit · Substantiv (Femininum)
WorttrennungGot-tes-eben-bild-lich-keit ● Gott-eben-bild-lich-keit
WortzerlegungGottEbenbildlichkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Eigenschaft des Menschen, Gottes Ebenbild zu sein

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, nach christlichem Verständnis liegt die Würde in der Gottesebenbildlichkeit.
Die Welt, 27.02.2001
In den Jahrhunderten zuvor wurde der Begriff von der Theologie her als Auftrag an den Menschen, um die Entfaltung seiner Gottesebenbildlichkeit zu ringen, verstanden.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Bildung. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 402
Ein jeder Mensch ist, wie die Heilige Schrift die Gottesebenbildlichkeit auch umschreibt, "das Kind Gottes".
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 158
Mit den Begriffen der »Gottesebenbildlichkeit« und der »Gotteskindschaft« wendet Joas diese Methode auf den Personenbegriff an.
Die Zeit, 17.10.2011, Nr. 42
Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen besteht in der Souveränität übers Dasein, im Blick des Herrn, im Kommando.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 1
Zitationshilfe
„Gottesebenbildlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gottesebenbildlichkeit>, abgerufen am 24.04.2019.

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