Gottesbeweis, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGot-tes-be-weis (computergeneriert)
WortzerlegungGottBeweis
eWDG, 1969

Bedeutung

Beweis für das Dasein Gottes
Beispiel:
schon Kant widerlegte die Gottesbeweise

Typische Verbindungen
computergeneriert

Metaphysik erbringen kosmologisch moralisch negativ ontologisch sogenannt teleologisch theoretisch traditionell

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gottesbeweis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich antwortete, die Struktur des ontologischen Gottesbeweises verstanden zu haben.
Die Zeit, 22.04.2004, Nr. 18
Es gibt Gott nicht, denn es kann ihn nicht geben; die Gottesbeweise sind nicht schlüssig.
Asemissen, H. U.: Sartre. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 32070
Es enthält den viel bewunderten, viel gescholtenen sogenannten ontologischen Gottesbeweis.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8150
Mit diesem moralischen Gottesbeweis hätten wir den einzig möglichen Gottesbeweis vor uns.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1729
Als Gottesbeweis gilt auch, wenn man sich nach dem Genuss mehrerer Dosen noch an die Kombination des Fahrradschlosses erinnern kann.
Die Welt, 21.07.2001
Zitationshilfe
„Gottesbeweis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gottesbeweis>, abgerufen am 27.06.2019.

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