Glorienschein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGlo-ri-en-schein
WortzerlegungGlorieSchein1
eWDG, 1969

Bedeutung

Heiligenschein
Beispiele:
ein Glorienschein um jmds. Haupt
der Glorienschein auf alten Heiligenbildern
du siehst alles mit einem Glorienschein
Diesem Heiligen hat ein guter Geist zur rechten Zeit ... den Glorienschein vom Haupt gezogen [LöscherAlles Getrennte100]

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Aura · ↗Aureole · ↗Glanz · Glorienschein · ↗Gloriole · ↗Heiligenschein · ↗Korona · ↗Nimbus · ↗Strahlenkranz · Strahlenschein
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Haupt Held umgeben verblassen verleihen versehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Glorienschein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frankreich pflegt kaum etwas so sorgsam wie den Glorienschein um seine Küche.
Die Zeit, 18.07.1980, Nr. 30
Der Glorienschein, der ihm ja angeheftet wird, hat kommerzielle Gründe.
Bild, 21.11.2001
Jedweder Glorienschein schwindet hier, keine über das Territorium hinausreichende dauernde Wirkung ist erzielt worden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 350
Der Engel stand hinter ihm und hatte einen purpurvioletten Glorienschein ausgefaltet.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 318
Die Maler, die mit der wahrgenommenen Wirklichkeit ihren schöpferischen Haushalt bestreiten, verschmähen den Glorienschein der Genialität.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 167
Zitationshilfe
„Glorienschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Glorienschein>, abgerufen am 22.04.2019.

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