Gliederbau, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGlie-der-bau (computergeneriert)
WortzerlegungGliedBau
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
ein edler, derber Gliederbau

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er sah das Bild des Lebens, seinen blühenden Gliederbau, die fleischgetragene Schönheit.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 355
Es bedarf zu seiner Existenz keines gemeinsamen politischen Willens, der institutionelle Gliederbau bleibt dem Volk ebenso äußerlich wie die jeweilige Staatsform.
Die Zeit, 21.10.1994, Nr. 43
Am folgenden Morgen war mir zu Mut wie einem neugedrechselten Menschen mit dauerhaften Scharnieren im Gliederbau.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 22169
Wir fanden in Pater Lampros einen Mann, der etwa fünfzig Jahre zählen mochte, von mittlerer Gestalt und feinem Gliederbau.
Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 62
Der symmetrische Gliederbau eines schönen Körpers, glaubten die Pythagoräer, folgt derselben Regel wie die Entfernungen der Planeten zueinander.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004
Zitationshilfe
„Gliederbau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gliederbau>, abgerufen am 14.10.2019.

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