Glückspille, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGlücks-pil-le (computergeneriert)
WortzerlegungGlückPille
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich Antidepressivum

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von da bis zur staatlich verordneten Glückspille ist der Weg nicht mehr weit.
konkret, 1990
Als »Glückspille« wurde es bezeichnet, und Millionen von Patienten schwören darauf.
Die Zeit, 10.12.2008, Nr. 10
Die Glückspille wirkt zerstörerisch - genauso wie der regelmäßige Griff zur Flasche mit dem Hochprozentigen.
Der Tagesspiegel, 26.04.2001
Die vor allem in der Techno-Szene beliebten Glückspillen erzeugen eine intensive Hochstimmung und steigern vorübergehend das körperliche Leistungsvermögen.
o. A.: Hirn und Hormone Glück ist, wenn die Chemie stimmt. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Acht Tage litt er unter den verheerenden Wirkungen von "Ecstasy", nachdem ihm Unbekannte während der Berliner "Loveparade" eine oder mehrere "Glückspillen" ins Bier geworfen hatten.
Bild, 21.07.2000
Zitationshilfe
„Glückspille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Glückspille>, abgerufen am 20.08.2019.

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