Gezeitenkraftwerk, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gezeitenkraftwerk(e)s · Nominativ Plural: Gezeitenkraftwerke
WorttrennungGe-zei-ten-kraft-werk
WortzerlegungGezeitKraftwerk
DWDS-Vollartikel, 2018

Bedeutung

Kraftwerk, in dem die durch die unterschiedlichen Pegelstände bei Ebbe und Flut entstehende potentielle und kinetische Energie mittels Turbinen in nutzbaren Strom umgewandelt wird
Beispiele:
Mit seiner Gesamtleistung von 240 Megawatt liefert das Gezeitenkraftwerk [in der Bretagne] im Jahr rund 600 Millionen Kilowattstunden Elektrizität. [Die Welt, 06.04.2013]
Gezeitenkraftwerke nutzen die unterschiedlichen Pegelstände bei Ebbe und Flut. [Der Standard, 16.03.2012]
An der 5000 Kilometer langen Pazifikküste könnte man sehr gut Gezeitenkraftwerke aufbauen. [Die Zeit, 23.05.2011, Nr. 21]
[…] die Energie, die wir brauchen, müssen wir stärker ökologisch erzeugen durch Wasserkraft, durch Gezeitenkraftwerke, wie wir es jetzt in Niedersachsen bauen[…]. [www.deutschlandfunk.de, 18.02.2007]
Sowjetische Fachleute projektieren gegenwärtig ein Gezeitenkraftwerk, das die Energie von Ebbe und Flut für die Stromerzeugung nutzbar machen soll. Die Spezialisten bezeichnen die Buchten östlich von Finnland als das bestgeeignete Gebiet für den Bau eines solchen Kraftwerkes. [Berliner Zeitung, 26.03.1959]
Zitationshilfe
„Gezeitenkraftwerk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gezeitenkraftwerk>, abgerufen am 17.06.2019.

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