Gewinsel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gewinsels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-win-sel (computergeneriert)
Grundformwinseln
Wortbildung mit ›Gewinsel‹ als Letztglied: ↗Angstgewinsel
eWDG, 1967

Bedeutung

das (fortwährende) Winseln
Beispiel:
ein klägliches Gewinsel von sich geben

Thesaurus

Synonymgruppe
Gejammer · ↗Gejaule · ↗Gewimmer · Gewinsel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Woher hatte ich bloß jahrelang die Kraft genommen, ihr ständiges Gewinsel zu ertragen?
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 189
Überall nur Gewinsel, und keiner räumt die Brocken aus dem Weg.
Süddeutsche Zeitung, 25.03.2004
Warum hat man das jämmerliche Gewinsel kriegsungewohnter Abgeordneter überhaupt zugelassen?
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 143
Über die knackenden Treppenstufen verlor sich das Gewinsel in der Tiefe des stummen, dunklen Hauses.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5456
Er hasst auch sich selbst, seine eigene Schwäche, seine traurige Existenz, sein Gewinsel.
Die Zeit, 25.01.2006, Nr. 04
Zitationshilfe
„Gewinsel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gewinsel>, abgerufen am 19.09.2019.

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