Gewehrpyramide, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-wehr-py-ra-mi-de
WortzerlegungGewehrPyramide
eWDG, 1967

Bedeutung

pyramidenartig zusammengestellte Gewehre
Beispiel:
Vor den kleinen Häusern hockten Landser im Schatten, irgendwo standen Gewehrpyramiden [BöllAdam12]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es waren nur noch etwa dreißig Mann, nach den Gewehrpyramiden gezählt.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 57
Hinter den sauberen regelmäßigen Gewehrpyramiden, die friedlich und gefährlich zugleich aussahen, lagen, standen und wandelten die Soldaten.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 251
Die Zelte sind mit Zweigen getarnt, auch über den Gewehrpyramiden hängen Blumengirlanden.
Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 69
Auf dem Hof lagerten etwa zweihundert SS-Leute, zwischen Gewehrpyramiden und Gepäckstücken.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 372
Alle Bajonette der funkelnden Gewehrpyramiden, wie sie eben nur die Brandenburger stellen konnten, blitzten ihm vom Wetterleuchten des Kommenden.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 1046
Zitationshilfe
„Gewehrpyramide“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gewehrpyramide>, abgerufen am 13.10.2019.

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