Gewaltkur, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-walt-kur (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich Kur, bei der durch Anwendung radikaler Mittel eine Besserung erzielt werden soll
Beispiele:
eine Gewaltkur anwenden
sich einer Gewaltkur unterziehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die gute Stellung Bayerns ist nicht das Ergebnis von Gewaltkuren.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.2004
Kulturelle Gewaltkuren hat Köln nicht nötig, denn es ist eine uralte Kulturlandschaft.
Die Zeit, 02.04.1971, Nr. 14
Die Frage, ob die amerikanische Autobranche durch diese Gewaltkur vollends genesen ist, bleibt jedoch unbeantwortet.
Die Zeit, 16.01.1995, Nr. 03
Er schickt sich an, eine 1968 liegengebliebene Aufgabe zu erledigen und den alternden Kommunismus einer Gewaltkur zu unterziehen.
konkret, 1990
Gewaltkuren dieser Art schädigen meinen Körper mehr als zwei Schachteln Zigaretten am Tag, davon bin ich fest überzeugt.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2004
Zitationshilfe
„Gewaltkur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gewaltkur>, abgerufen am 25.05.2019.

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