Gestöhn, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gestöhn(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Gestöhne · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gestöhnes · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGe-stöhn ● Ge-stöh-ne
Wortbildung mit ›Gestöhn‹ als Letztglied: ↗Angstgestöhn · ↗Angstgestöhne
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich das (fortwährende) Stöhnen
Beispiele:
Jammer und Gestöhn
Denkt an Todesröcheln und Gestöhne [TucholskyDeutschland117]

Thesaurus

Synonymgruppe
(anhaltendes) Seufzen · ↗Geseufze · Gestöhn · Gestöhne · ↗Seufzer
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geschrei laut

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gestöhne‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich kann er, statt des gehabten Gestammels und Gestöhns, mit dem er hilflos das Zeitgeschehen kommentierte, große, bedeutungsschwangere Worte und Phrasen verkünden.
Süddeutsche Zeitung, 28.11.1995
Schlagartig ist es lautlos in der Klasse, man könnte eine Stecknadel fallen hören, keine Ermahnungen, kein Genörgel, kein Gestöhn mehr.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.1997
Die Insassen der anderen Zellen hörten das Trampeln, das Ächzen, Gestöhn und Geröchel.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 361
Zitationshilfe
„Gestöhn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gestöhn>, abgerufen am 15.10.2019.

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