Gesetzeskraft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-set-zes-kraft
WortzerlegungGesetzKraft
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
ein Entwurf erlangt, erhält Gesetzeskraft
ein Erlass hat Gesetzeskraft

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beschluß Dekret Verordnung Vorschrift erhalten erlangen erlassen verleihen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gesetzeskraft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das wäre die logische Folge eines solchen Beschlusses, sollte er Gesetzeskraft bekommen.
Die Welt, 04.08.2001
Was bisher durch allerlei Verordnungen geregelt wurde, hat nun also Gesetzeskraft.
Die Zeit, 22.08.1969, Nr. 34
Er erhielt das Recht, Beschlüsse mit Gesetzeskraft zu erlassen und allgemein verbindliche Auslegungen von Gesetzen zu geben.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - St. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 1175
Der M. konnte Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen, gewann aber keine Bedeutung.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - M. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 20354
Diese Rechtsakte hatten Gesetzeskraft und konnten sogar die Verfassung ändern.
o. A. [brod]: Benesch-Dekrete. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Zitationshilfe
„Gesetzeskraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gesetzeskraft>, abgerufen am 16.10.2019.

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