Gesellschaftszustand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gesellschaftszustand(e)s
WorttrennungGe-sell-schafts-zu-stand

Typische Verbindungen
computergeneriert

gegenwärtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gesellschaftszustand‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo Marx den Begriff in soziologischem Sinne gebrauchte, ging es ihm nicht darum, einen bestehenden Gesellschaftszustand zu beschreiben.
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 14
Da in diesem Gesellschaftszustand das Gewohnte meist von Übel ist, bedeutet das bloße Hinzeigen darauf weder Erkenntnis, noch Entlarvung.
konkret, 1987
Hier geht es aber nicht nur um Diebstahlsparagraphen, sondern um einen ganzen Gesellschaftszustand.
Die Zeit, 08.03.1974, Nr. 11
Aber auch gegenüber anderen, vergangenen Gesellschaftszuständen besteht die Aufgabe der Begriffsbildung mit maximaler historischer Sättigung.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 214
Festung und Gefängnis sind nicht die Mittel, mir bessere Begriffe über unsere faulen Gesellschaftszustände beizubringen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4064
Zitationshilfe
„Gesellschaftszustand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gesellschaftszustand>, abgerufen am 16.07.2019.

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