Gesellschaftsstück, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGe-sell-schafts-stück
WortzerlegungGesellschaftStück
eWDG, 1967

Bedeutung

bürgerliches Schauspiel, das in witzigen, leichten Dialogen Szenen aus dem Alltagsleben der sogenannten guten Gesellschaft vorführt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt da eine Berührung im Thema, und auch mein Text ist ein Gesellschaftsstück.
Süddeutsche Zeitung, 08.10.1994
Ich trat also in die Verhältnisse eines Sudermannschen Gesellschaftsstücks mitten hinein.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8886
Damals noch wurde dieses Gesellschaftsstück aus dem Universitätsmilieu als Abrechnung mit dem amerikanischen Traum, mit dem amerikanischen Matriarchat abgetan.
Süddeutsche Zeitung, 24.07.1995
Der Regisseur Alexander Wagnervermochte weder ein theatralisch stimmendes Gesellschaftsstück aus dem Text zu inszenieren noch den Figuren dramaturgischen Halt zu geben.
Die Zeit, 18.12.1964, Nr. 51
Seinen Aufstieg verdankte er aber v.a. seinen Bildnissen, sowohl den repräsentativen Gesellschaftsstücken als auch psychologisch eindringl.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17000
Zitationshilfe
„Gesellschaftsstück“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gesellschaftsstück>, abgerufen am 24.07.2019.

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