Geschimpf, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geschimpf(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Geschimpfe · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Geschimpfes · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGe-schimpf · Ge-schimp-fe
Grundformschimpfen
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend das (fortwährende) Schimpfen
siehe auch schimpfen (Lesart 1)
Beispiele:
unter unflätigem, wüstem Geschimpf
mit Geschimpf und Geschrei
das dauernde, ewige Geschimpf
er mußte zum zwölften oder fünfzehnten Male das ausgiebige Geschimpfe des Alois über sich ergehen lassen [Feuchtw.Lautensack78]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geschrei laut wüst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geschimpf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne das Geschimpfe gegen die Deutschen wäre das französische Referendum nicht durchgekommen.
Der Spiegel, 02.11.1992
Man suchte seinen Zug, seine Abteilung, einer kroch über den andern, ein Geschimpfe.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 281
Sonst bleibt man in einem öden und unfruchtbaren Geschimpfe stecken.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 14.07.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 16242
Vergessen war das Geschimpfe über den Preis von 100 Mark für ein Kindertrikot.
Der Tagesspiegel, 09.12.2000
Nun ging ein Raunen, ein Geschimpfe, ein Ehrenappell nach dem andern los.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Geschimpf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geschimpf>, abgerufen am 22.09.2019.

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