Geschichtsverlauf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Geschichtsverlauf(e)s · Nominativ Plural: Geschichtsverläufe
WorttrennungGe-schichts-ver-lauf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In allen möglichen Geschichtsverläufen bleiben die Täter die Täter und die Opfer die Opfer.
Süddeutsche Zeitung, 31.12.1997
Aber daneben gab es doch stets ein Gewirr von »dritten Kräften«, die das Bild auflockerten und dem Geschichtsverlauf mitunter eine unerwartet neue Richtung verliehen.
Bauer, Wolfgang: China. Verwirklichungen einer Utopie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25548
Das mangelnde Selbstvertrauen, das sich darin spiegelt, bringt auch massive Zweifel am dominanten Geschichtsverlauf hervor.
Die Welt, 29.09.2004
Damit macht er den Weg frei zu einer christlichen Deutung geschichtlicher Vorgänge einerseits, zu einer vom Geschichtsverlauf relativ unabhängigen Darstellung des Weltendes andererseits.
Althaus, P.: Eschatologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2374
Im Hof erblickt das Trauerspiel den ewigen, natürlichen Dekor des Geschichtsverlaufes.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 262
Zitationshilfe
„Geschichtsverlauf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geschichtsverlauf>, abgerufen am 21.07.2019.

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