Gerechtigkeitsgefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGe-rech-tig-keits-ge-fühl
WortzerlegungGerechtigkeitGefühl
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
er hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl
das Gerechtigkeitsgefühl verletzen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausgeprägt befriedigen verletzen verletzt widersprechen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gerechtigkeitsgefühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Entscheidungen hätten eher was mit Gerechtigkeitsgefühl zu tun gehabt.
Der Tagesspiegel, 22.08.2002
Das ist rechtlich alles in Ordnung, aber mein Gerechtigkeitsgefühl wehrt sich dagegen.
Die Zeit, 03.02.1969, Nr. 05
Dem Gerechtigkeitsgefühl einer ganzen Epoche erschienen sie wesentlich und unumgänglich.
Schmitt, Carl: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, Berlin: Duncker & Humblot 1991 [1923], S. 54
Das subjektive Gerechtigkeitsgefühl ist psychologisch fein; die objektive Gerechtigkeit des Richters ist grob, auch wenn sie juristisch fein sein sollte.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10489
Die harte Zucht im Elternhause verletzte sein Gerechtigkeitsgefühl, und da er von Natur aus empfindlich war, verbarg er sein ungestilltes Zärtlichkeitsbedürfnis hinter aggressivem Verhalten.
Tolderlund-Hansen, G.: Strindberg. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 42087
Zitationshilfe
„Gerechtigkeitsgefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gerechtigkeitsgefühl>, abgerufen am 18.04.2019.

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