Genesende, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Genesenden · Nominativ Plural: Genesende(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Genesenden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Genesende.
WorttrennungGe-ne-sen-de (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der im Begriff ist zu genesen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dankgesang Kranke

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Genesende‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In oft übersteigerter Form wird er zum Genesenden und legt sich zur Ruhe.
Der Tagesspiegel, 06.01.2000
Einen Teil von sich »wegzugeben«, empfand die Genesende zwar als »gravierenden Eingriff ins eigene Ich«.
Die Zeit, 22.12.1999, Nr. 51
Das Heim wird geräumt, die Genesenden zur Truppe entlassen oder nach rückwärts transportiert.
Tagebucheintrag Ernst G. vom 01.11.1944, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Den Genesenden zu beschäftigen, kostete fast noch mehr Zeit, als den Kranken zu pflegen.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1918
Der Neigung vieler Genesenden, besonders nach verstümmelnden Operationen, über ihr künftiges Los zu grübeln, ist durch freundliches Zureden zu begegnen.
Körting, Georg Friedrich: Unterrichtsbuch für die weibliche freiwillige Krankenpflege, Berlin: Mittler 1913 [1907], S. 205
Zitationshilfe
„Genesende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Genesende>, abgerufen am 23.05.2019.

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