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Gen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gens · Nominativ Plural: Gene · wird meist im Plural verwendet
Aussprache
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Gen‹ als Erstglied: ↗Genabschnitt · ↗Genanalyse · ↗Genausstattung · ↗Gencode · ↗Gendatei · ↗Gendiagnostik · ↗Genexpression · ↗Genkode · ↗Genlaboratorium · ↗Genmutation · ↗Genpatent · ↗Genschere · ↗Gensequenz · ↗Gentechnik · ↗Genvariante · ↗Genökologie · ↗gentechnisch
 ·  mit ›Gen‹ als Grundform: ↗gen-
eWDG, 1967

Bedeutung

Biologie Erbanlage innerhalb des Chromosoms
Beispiele:
der Aufbau, die Erforschung, Veränderung der Gene
Der fundamentalste, aber zugleich auch problematischste Begriff der Vererbungswissenschaft ist das ›Gen [Forschungen1959]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gen n. ‘Erbfaktor, Träger der Vererbung in den Chromosomen’, gelehrte Bildung des dänischen Botanikers Johannsen in einer dt. verfaßten Schrift („Elemente der exacten Erblichkeitslehre“, 1909) in Anlehnung an die unter ↗-gen (s. d.) genannte griech.-lat. Wortgruppe.

Thesaurus

Synonymgruppe
(bestimmter) Erbfaktor · ↗(eine) Erbanlage · DNA-Abschnitt  ●  Gen  Hauptform
Assoziationen
Biologie
Synonymgruppe
Erbanlagen · ↗Erbgut · Gen(e) · ↗Genom  ●  ↗Erbinformation(en)  ugs.
Unterbegriffe
  • Dilute-Gen · Verdünnungsgen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktivierung Aktivität Chromosom Defekt Enzym Erbgut Funktion Kopie Mutation Patent Patentierung Protein Zelle Zusammenspiel aktivieren ausschalten bestimmt defekt egoistisch einbauen eingeschleust einschleusen einzeln fremd identifizieren isolieren menschlich mutiert patentieren verändert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als deine Kinder geboren waren, hast du wieder an die Macht der Gene geglaubt.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 229
Doch stehen mir dabei wohl immer noch meine "schlechten amerikanischen Gene" im Weg.
Die Welt, 17.08.2004
Das Gen, das die deutschen Forscher jetzt entdeckten, ist mitverantwortlich für diesen Prozess.
Der Tagesspiegel, 16.03.2003
Im einfachsten Fall liegen nur zwei solcher Gene ungekoppelt vor.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 271
Ein Gen bleibt meist über unübersehbar viele Generationen unverändert, aber doch nicht ausnahmslos.
Lenz, F.: Vererbungslehre. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 44471
Zitationshilfe
„Gen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gen>, abgerufen am 21.07.2019.

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