Geltungsbedürfnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGel-tungs-be-dürf-nis (computergeneriert)
WortzerlegungGeltungBedürfnis
eWDG, 1967

Bedeutung

Verlangen nach Beachtung, Ansehen, Wertschätzung der eigenen Person
Beispiele:
Ursache der Straftat war sein krankhaftes, übersteigertes, übertriebenes Geltungsbedürfnis
ihr überspitztes Geltungsbedürfnis zeigt sich vor allem in ihren Reden

Thesaurus

Synonymgruppe
Geltungsbedürfnis · ↗Geltungsdrang · ↗Geltungssucht
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Befriedigung Eitelkeit Langeweile ausgeprägt befriedigen gesteigert krankhaft persönlich übersteigert übertrieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geltungsbedürfnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Geltungsbedürfnis scheint in ganz besonderer Weise ausgeprägt zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 23.05.1998
Natürlich - Geltungsbedürfnis ist auch da, aber wo wäre das nicht?
Brief von Christa Wolf an Brigitte Reimann vom 23. 2. 1969. In: Brigitte Reimann u. Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1969]
Der Patient fühle sich dadurch sofort in seinem Geltungsbedürfnis verletzt.
Die Zeit, 25.09.1958, Nr. 39
Gewiß nicht, er hatte nur dem Geltungsbedürfnis der Angestellten Genüge leisten sollen.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 279
Wer in Film, Funk und Fernsehen, Verlag, Universität und Volkshochschule wirkt, braucht die Last seiner Geltungsbedürfnisse nicht für sich allein zu legitimieren.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 10
Zitationshilfe
„Geltungsbedürfnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geltungsbedürfnis>, abgerufen am 26.04.2019.

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