Gelegenheitsgedicht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungGe-le-gen-heits-ge-dicht (computergeneriert)
WortzerlegungGelegenheitGedicht
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch Gelegenheitsarbeit (Lesart 2)
Beispiele:
ein Büchlein mit Gelegenheitsgedichten für Hochzeiten, Festtage, Taufen
er wird oft um ein Gelegenheitsgedicht angegangen

Typische Verbindungen
computergeneriert

verfassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gelegenheitsgedicht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den meisten Ausgaben fehlt dies Gelegenheitsgedicht wohl nicht nur wegen seiner Länge.
Die Welt, 08.06.1999
Dieser Ausdruck "Gelegenheitsgedichte" will natürlich nur im höchsten Sinne verstanden sein.
Cybulla, Gertrud: Goethe. In: Ins Leben hinaus, Stuttgart: Union Dt. Verl.-Ges. 1931, S. 26
Er kam, ohne Berücksichtigung kleinerer Gelegenheitsgedichte, auf 6048 dichterische Arbeiten.
Süddeutsche Zeitung, 26.03.1994
Er begann seine dichterische Laufbahn wie jeder junge Dichter der Zeit mit nichtssagenden festlichen Gelegenheitsgedichten als Arkadier.
Abert, Anna Amalie: Calzabigi. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16075
Hübsche Gelegenheitsgedichte und kleine Festspiele, um die sie von manchen Seiten gebeten wurde, konnte sie in unglaublich kurzer Zeit verfassen.
Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12053
Zitationshilfe
„Gelegenheitsgedicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gelegenheitsgedicht>, abgerufen am 26.04.2019.

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