Geldschrankknacker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGeld-schrank-kna-cker
WortzerlegungGeldschrankKnacker2
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp Dieb, der einen Geldschrank aufbricht und ausraubt
siehe auch knacken (Lesart 3)
Beispiel:
ein steckbrieflich gesuchter Geldschrankknacker

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem München seit 1949 von Geldschrankknackern verschont geblieben war, ereignete sich nach der Aufführung des Filmes "Rififi" eine Serie von derartigen Einbrüchen.
Süddeutsche Zeitung (Morgen), 01.03.1957
Er traf auf fromme Ukrainer, zynische Polen, verrückte Russen, auf Arbeiter, Bauern, Soldaten – aber auch auf Geldschrankknacker und Linguisten.
Süddeutsche Zeitung, 19.05.2001
Sie haben ihn gefaßt, in Lüneburg, Deutschlands erfolgreichsten Geldschrankknacker nach dem Kriege, Kurt Nagel, kurz Kurti genannt.
Die Zeit, 15.09.1972, Nr. 37
Von der Berliner Kriminalpolizei konnten einige Zeit später zwei bekannte Berliner Geldschrankknacker als Täter festgenommen werden.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1927
Zitationshilfe
„Geldschrankknacker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geldschrankknacker>, abgerufen am 14.10.2019.

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