Geldschöpfung

WorttrennungGeld-schöp-fung (computergeneriert)
WortzerlegungGeldSchöpfung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Finanzwesen Schaffung zusätzlichen Geldes (durch die Zentralbank, den Staat oder durch Kreditinstitute)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akt Geschäftsbank Notenbank Zentralbank finanzieren staatlich zusätzlich übermäßig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geldschöpfung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu gehört seine zentrale Behauptung von der multiplen Geldschöpfung durch die Banken.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2002
Wachstum war nur noch durch eine weiter beschleunigte Geldschöpfung erreichbar.
Die Zeit, 13.09.1985, Nr. 38
Das ist für sein Gebaren wie für die ganze Geldschöpfung von ausschlaggebender Bedeutung!
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 13
Zu einer Geldschöpfung aber konnte man sich auf Grund der bereits an früherer Stelle geschilderten falschen Interpretation der Quantitätstheorie nicht entschließen.
Nahmer, Nöll von der Robert: Weltwirtschaft und Weltwirtschaftskrise. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 18871
Dabei erfolgt die Geldschöpfung fast ausschließlich durch die Gewährung von Krediten an die Nichtbanken.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - G. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 28843
Zitationshilfe
„Geldschöpfung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geldschöpfung>, abgerufen am 21.09.2019.

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