Geldmacht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGeld-macht (computergeneriert)
WortzerlegungGeldMacht
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Die Kirche war schon in heidnischer Zeit durch freiwillige Steuern und Vermächtnisse eine Geldmacht [TralowKepler112]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Symbol der amerikanischen Geldmacht, das World Trade Center (WTC), ist nicht mehr da.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.2002
Heute feiert der Kapitalismus seine wildesten Feste; es tobt sich eine Geldmacht aus, wie man es sich vor 20 Jahren noch nicht ausdenken konnte.
Die Zeit, 17.12.2001, Nr. 51
Ohne die Hilfe dieser Geldmächte gibt es aber keine Ausstellungen.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1904]
Arbeiter drangen ins Theaterbüro, im kernigsten Dialekt ihre rückständige Gage fordernd; und da sich die Geldmächte ins Direktionszimmer zurückzogen, sprengten sie gewaltsam die Türe.
Wohlmuth, Alois: Ein Schauspielerleben, Ungeschminkte Selbstschilderungen von Alois Wohlmuth. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 1441
Fusionierung als Ausfluß der Geldmacht von Banken trägt gar zu leicht den Stempel des Krampfhaften, Gezwungenen an sich.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 03.03.1932
Zitationshilfe
„Geldmacht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geldmacht>, abgerufen am 22.04.2019.

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