Geldheirat, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGeld-hei-rat (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Heirat um des Geldes willen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geldheiraten waren nicht meine Sache; ich habe mich später in zwei Fällen nicht zu einer solchen entschließen können.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4906
Was als Geburtsstunde des Comics gesetzt wird, feiert nicht die Erfindung eines Mediums, sondern dessen Geldheirat mit dem Zeitungsmarkt.
Die Zeit, 22.04.1996, Nr. 17
Was als Geburtsstunde des Comics gesetzt wird, feiert nicht die Erfindung eines Mediums, sondern dessen Geldheirat mit dem Zeitungsmarkt.
Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17
Und doch sind ihre Glieder oft gerade in solcher Zeit in der Lage, durch geminderte Eheschließung und Kinderzahl, Geldheiraten und Erbrecht größere Vermögen zu sammeln.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 418
Da bringt Tommaso die Nachricht, dass er Sebastianos Geldheirat verhindern konnte, indem er dem Brautvater reinen Wein über Sebastiano eingeschenkt habe.
Fath, Rolf: Werke - T. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 28798
Zitationshilfe
„Geldheirat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geldheirat>, abgerufen am 23.09.2019.

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