Geläufigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Geläufigkeit · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-läu-fig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegunggeläufig-keit
Wortbildung mit ›Geläufigkeit‹ als Letztglied: ↗Fingergeläufigkeit · ↗Zungengeläufigkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von geläufig (Lesart 1 u. 2)
entsprechend der Bedeutung von geläufig (Lesart 1)
Beispiele:
sein Ausspruch besitzt eine große Geläufigkeit
die sachliche, grammatische Richtigstellung des Sprichwortes wird durch seine Geläufigkeit verhindert
entsprechend der Bedeutung von geläufig (Lesart 2)
Beispiele:
er trug die Etüden mit einer bewundernswerten Geläufigkeit vor
die ›Schule der Geläufigkeit(= Übungsbuch für den Klavierunterricht)
So weit zählt er [Kadu] wirklich auf Spanisch mit Geläufigkeit [Chamisso3,454]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eleganz Schule schulen stupend virtuos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Geläufigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ist eine ungeheure Geläufigkeit da, einerseits erfreulich, andererseits fragwürdig.
Die Zeit, 01.02.2006, Nr. 06
Trotz seiner stupenden Geläufigkeit verfügt er vor allem über einen recht unrussisch klaren Ton, ganz in sich konzentriert.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.1999
Sein Spiel zeichnete sich durch große technische Geläufigkeit aus, war aber nicht frei von naiven Effekten.
Ekiert, Janusz: Katski (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 39996
Die Aufgabe mußte in einem Aha-Erlebnis entdeckt und bis zur Geläufigkeit geübt werden.
Blättner, Fritz: Geschichte der Pädagogik, Heidelberg: Quelle & Meyer 1961 [1951], S. 164
Mit ihrer schönen, seelenvollen Stimme, ihrer ausgezeichneten Geläufigkeit, dem prachtvollen Triller mußte sie gefallen; ihre musikalische Sicherheit war Bürge.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„Geläufigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geläufigkeit>, abgerufen am 25.05.2019.

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