Geistesgestörtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGeis-tes-ge-stört-heit
Wortzerlegunggeistesgestört-heit
eWDG, 1967

Bedeutung

krankhafte Störung des Geistes

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieses Extrem einer künstlich fabrizierten, aber dann spontan funktionierenden Geistesgestörtheit kann natürlich nur innerhalb einer total beherrschten Welt zustande gebracht werden.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 897
Geistesgestörtheit setzt - technisch gesehen - einen Schaden an der Maschine voraus.
Röhrich, Lutz: Rad. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 8261
Von einem Prozess bleibt nur verschont, wem Geistesgestörtheit oder Senilität attestiert wird.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2000
Geistesgestörtheit oder Demenz sind die einzigen Gründe, weshalb nach chilenischem Recht der Prozess noch verhindert werden könnte.
Die Welt, 23.01.2001
Geistesgestörtheit trat bei Schumanns Vater und Schwester auf und kam bei seinen Kindern wieder zum Vorschein.
Lippman, Edward A.: Schumann. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 23056
Zitationshilfe
„Geistesgestörtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geistesgestörtheit>, abgerufen am 22.08.2019.

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