Geisterglaube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Geisterglauben · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungGeis-ter-glau-be ● Geis-ter-glau-ben
WortzerlegungGeist1Glaube
eWDG, 1967

Bedeutung

Glaube an Geister

Thesaurus

Synonymgruppe
Aberglaube · Geisterglaube · ↗Gespensterglaube · ↗Superstition
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Geisterglaube · ↗Okkultismus
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort verbot der Geisterglaube geradezu die Aufnahme blinder Mädchen in den Familienverband; wenn sie nicht getötet oder ausgesetzt wurden, verfielen sie der Prostitution.
Müller, S.: Blindenmission. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 7827
Ein bißchen Meditation, Geisterglaube und fließende Orientgewänder färben den ersten Teil des Abends ein.
Bild, 22.04.1998
Auf der andern Seite band der Geisterglaube die Sippengenossen um so enger aneinander.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 893
Geisterglaube und fernöstliche Spiritualität reiben sich an der lebenspraktischen Rationalität des Westens, ein amerikanischer Teenager sieht sich der koreanischen Mutter als einer tragischen Figur konfrontiert.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.1997
Die immerwährende Metamorphose, die Auferstehung aus der Erde, Hexenmagie und Geisterglaube sind eine verzweifelte Weigerung, das tatsächliche Ende zu sehen.
Die Zeit, 19.10.1984, Nr. 43
Zitationshilfe
„Geisterglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geisterglaube>, abgerufen am 17.06.2019.

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