Geisterbeschwörung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGeis-ter-be-schwö-rung (computergeneriert)
WortzerlegungGeist1Beschwörung
eWDG, 1967

Bedeutung

Versuch, Geister auf magischem Wege zu rufen
Beispiel:
Schamanen, die sich zu den herkömmlichen Zauberkuren und Geisterbeschwörungen in Einsamkeit und unter Fasten ... lange vorbereiten [PeschelVölkerkunde420]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es beginnt jetzt der letzte und längste Teil der Geisterbeschwörung.
Süddeutsche Zeitung, 05.02.1996
Dabei bedient sich die Autorin ihrer alten Methode der theatralischen Geisterbeschwörung.
Die Zeit, 30.10.2006, Nr. 44
Eine gruselige Geisterbeschwörung bringt Licht in das grauenvolle Dunkel, das über die Pension Schmidt hereingebrochen ist.
Die Welt, 26.09.2000
Eine bedeutsame Rolle spielen dabei auch Geisterbeschwörungen, wie sie in Indochina seit alter Zeit beliebt gewesen sind.
Glasenapp, H. von: Caodaïsmus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 9080
Er umgab sich mit zweifelhaften Individuen, wurde der Geisterbeschwörung, der Falschmünzerei, des Betrugs und aufrührerischer Reden bezichtigt und in zahllose Prozesse verwickelt.
Langner, Thomas-M.: Kospoth. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 44115
Zitationshilfe
„Geisterbeschwörung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Geisterbeschwörung>, abgerufen am 27.05.2019.

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