Gegenströmung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGe-gen-strö-mung (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Strömung
eWDG, 1967

Bedeutung

Opposition
Beispiel:
wenn nicht von seiten der Lehrerschaft eine erbitterte Gegenströmung eingesetzt hätte [WerfelMusa Dagh149]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Strömung hervorrufen konservativ

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenströmung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt keine Gegenströmungen in diesem Text, keine Tiefen, in die man hinabgezogen würde.
Die Zeit, 24.09.2012, Nr. 39
Aber die Gegenströmung ist so stark, dass wir nicht vorwärts gekommen sind.
Süddeutsche Zeitung, 28.12.2004
Das so umreißbare Programm einer Historischen Psychologie ist somit durchaus als eine Gegenströmung zur traditionellen, naturwissenschaftlich geprägten Nomologischen Psychologie zu verstehen.
Jüttemann, Gerd: Historische Psychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 6461
Wir erklären auch hier, dass wir alle Gegenströmungen, die sich einer solchen Entwicklung entgegenstemmen sollten, zu beheben wissen werden und sie auszumerzen wissen werden.
o. A.: Eröffnungssitzung des Schleswig-Holsteinischen Provinziallandtages im Kieler Rathaus, 10.04.1933
Aus den Schrecken der Revolution heraus kamen auch Gegenströmungen zum Zug, die Maßnahmen gegen zu rationalistische Professoren veranlaßten.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1421
Zitationshilfe
„Gegenströmung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenströmung>, abgerufen am 20.06.2019.

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