Gegensinn

WorttrennungGe-gen-sinn (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Sinn
Wortbildung mit ›Gegensinn‹ als Erstglied: ↗gegensinnig
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
im Gegensinn (= im entgegengesetzten Sinn, in entgegengesetzter Richtung)
b)
gegensätzliche Bedeutung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Urwort

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegensinn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zur Stabilisierung des Daches sind die Kabel oft im Gegensinn doppelt gekrümmt.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 20945
Aber nun werden die Dinge im Gegensinn der Tradition verwendet, aus der stillebenhaften Ruhe gerissen.
Die Zeit, 01.09.1972, Nr. 35
In der Kommunikation selbst ist der Gegensinn nur latent mitgegeben, nur als abwesend anwesend.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 196
Auf den Kopf stellen wolle er die Dinge in munteren Versen, so verspricht er in der nur abgelesenen Anmoderation, und "Sinn in Gegensinn" verwandeln.
Die Welt, 26.09.2003
Das ist objektiver Gegensinn zum Grauen in der Antiquitätenreise des Schauerromans.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 420
Zitationshilfe
„Gegensinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegensinn>, abgerufen am 19.06.2019.

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