Gegenrede, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-gen-re-de (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Rede
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Erwiderung
Beispiel:
Rede und Gegenrede wechseln, tauschen
2.
Widerrede, Widerspruch
Beispiel:
Jarda wagte keine Gegenrede mehr [Kisch1,108]

Thesaurus

Synonymgruppe
Antwort · ↗Auskunft · ↗Entgegnung · ↗Erwiderung · Gegenbemerkung · Gegenrede · ↗Reaktion · ↗Responsion · ↗Rückmeldung · Rückäußerung · ↗Widerrede  ●  ↗Konter  ugs. · ↗Replik  fachspr.
Unterbegriffe
  • Melderegisterauskunft  ●  Meldeauskunft  österr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antwort Argument Dialog Gelegenheit Rede Wechsel ansetzen heftig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenrede‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die nationalistische Rede duldet, da sie auf leerer Behauptung beruht, keine Gegenrede.
konkret, 1993
Es geht allein um die Worte, um Rede und Gegenrede.
Der Tagesspiegel, 15.02.2002
Die Unterhaltung lebt doch im ureigensten Sinn von Rede und Gegenrede.
Martin, Hans: Darf ich mir erlauben ...?, Stuttgart: Hädecke 1935, S. 85
Man konnte nicht umhin, brummig Rede und Gegenrede zu tauschen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 889
Zerrt ihr mich mit euren Reden und Gegenreden nicht zu Tod?
Hofmannsthal, Hugo von: Elektra. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 5530
Zitationshilfe
„Gegenrede“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenrede>, abgerufen am 20.06.2019.

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