Gegenprobe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGe-gen-pro-be (computergeneriert)
Wortzerlegunggegen-Probe
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Überprüfung eines (Rechen)ergebnisses, einer Behauptung, These o. Ä. durch Umkehrung
2.
Überprüfung eines durch Handzeichen oder Aufstehen erzielten Abstimmungsergebnisses durch Abstimmen mit entgegengesetzter Fragestellung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Analyse bestätigen ergeben vornehmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gegenprobe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der durchlief die gleichen neuropsychologischen Tests wie zu Beginn jetzt noch mal, als Gegenprobe sozusagen.
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2002
Wieso machte er nach der ersten Analyse nicht sofort eine Gegenprobe?
Bild, 20.11.2000
Die Gegenprobe freilich, die diese Behauptungen erst verifizierte, kann nicht geleistet werden.
Die Zeit, 14.07.1989, Nr. 29
Die Staatsphilosophie, der solche Perspektiven als Sakrileg erscheinen mußten, gestattet die Gegenprobe.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 294
Als Gegenprobe wird vom mutmaßlichen Täter ein Abstrich von der Wangenschleimhaut oder eine Speichelprobe genommen.
Die Welt, 10.10.2003
Zitationshilfe
„Gegenprobe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Gegenprobe>, abgerufen am 17.10.2019.

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